Der Blackout ist vorbei, das Wochenende kann kommen. Heute Freitag, 27.1.2012, gibt uns Blick am Abend zwei äusserst wertvolle Tipps auf den Weg. Wir möchten sie Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Wenn Sie diese Tipps befolgen, kann eigentlich fast nichts schief gehen!
1.) "Lipgloss auf den Augenlidern hält nicht." Wir raten allen dringend, den Tipp von Mad Crawlers Lieblingsrubrik "Beauty-Streetlook" (zu Deutsch: "Schönheits-Strassenaussehen") zu beachten. Gerne geben wir noch weitere Tipps dazu: Lipgloss hält auch in den Ohren schlecht. Zahnpasta bitte nur im Mund verwenden (allerdings: nicht essen!). Haargel hingegen klebt und schmeckt grauenhaft bitter - verwenden Sie es also niemals als Lipgloss! Und einen haben wir noch: Mascara gehört nicht an die Achselhaare.
2.) "Denken Sie sich mal wieder etwas Schönes für Ihren Schatz aus." Das stand heute im Widder-Horoskop. Auch wenn Sie nicht Widder sind - oder Sternzeichnen grundsätzlich boykottieren: Der Tipp ist gut. Wir verstehen einfach nicht, warum der Tipp als "Flop" bezeichnet wird - aber das hat beim BlaA-Horoskop ja grosse Tradition.
Bevor wir Sie jetzt mit all diesen wertvollen Tipps ins Wochenende verabschieden, möchten wir Ihnen noch die Worte des BlaA-Chefredaktors mitgeben. Er entschuldigte sich heute für das gestrige Nichterscheinen des BlaA ("ich hoffe, Sie haben uns vermisst" - eine rhetorische Frage) und hielt fest: "Ein Abend ohne Abendzeitung. Wie ein Zugbillet ohne Zug."
Genau so ist es. Man könnte sogar sagen: Ein Abend ohne Abendzeitung: Wie ein Strom ohne Steckdose. Ein Gratiseintritt ohne Eingangstür. Alkohol ohne Whisky. Etcetera. Und schönes Wochenende.
Freitag, 27. Januar 2012
Donnerstag, 26. Januar 2012
BlaABlog: Solidarität für Blick am Abend
Sehr geehrte LeserInnen und Leser
Sie haben es sicher mitbekommen: In Zürich fiel heute (26. Januar 2012) der Strom aus. Um die Mittagszeit kapitulierte die Redaktion und schrieb bei Twitter:
WIR KOMMEN WEGEN#BLACKOUT DEFINITIV NICHT RAUS. SORRY, LIEBE LESER. http://WWW.BLICK.CH INFORMIERT WEITER.
Eigentlich seltsam, dass der gemäss Ringier "modernste Newsroom der Schweiz" der angeblich "24 Stunden am Tag auf allen Kanälen" spielt (das stimmt nicht, wir lesen blick.ch 24 Stunden lang, und ab 1 Uhr morgens tut sich dort gar nichts mehr), keine Notstromlösung für solche Fälle zu haben scheint.
Ganz im Gegensatz zu Ringier hätten wir trotz Stromausfall noch genügend Saft, um hier über den Blick am Abend zu schreiben.
Doch aus Solidarität tun wir das nicht. #Blackout, auch beim BlaABlog.
Machen Sie mit! Irgendetwas müssen Sie ja tun, um das leere Gefühl, das Sie jetzt in Tram, Bahn und Bus ohne BlaA beschleichen wird, loszuwerden. Also hören Sie sofort auf zu lesen. Diesen Blog. Und ganz sicher das Buch, das sie jetzt endlich einmal auf der Heimfahrt lesen wollten. Seien Sie solidarisch, lesen Sie nicht.
Gemeinsam für den BlaA,
Hochachtungsvoll
Franky Armee und Mad Crawler
Sie haben es sicher mitbekommen: In Zürich fiel heute (26. Januar 2012) der Strom aus. Um die Mittagszeit kapitulierte die Redaktion und schrieb bei Twitter:
WIR KOMMEN WEGEN
Eigentlich seltsam, dass der gemäss Ringier "modernste Newsroom der Schweiz" der angeblich "24 Stunden am Tag auf allen Kanälen" spielt (das stimmt nicht, wir lesen blick.ch 24 Stunden lang, und ab 1 Uhr morgens tut sich dort gar nichts mehr), keine Notstromlösung für solche Fälle zu haben scheint.
Ganz im Gegensatz zu Ringier hätten wir trotz Stromausfall noch genügend Saft, um hier über den Blick am Abend zu schreiben.
Doch aus Solidarität tun wir das nicht. #Blackout, auch beim BlaABlog.
Machen Sie mit! Irgendetwas müssen Sie ja tun, um das leere Gefühl, das Sie jetzt in Tram, Bahn und Bus ohne BlaA beschleichen wird, loszuwerden. Also hören Sie sofort auf zu lesen. Diesen Blog. Und ganz sicher das Buch, das sie jetzt endlich einmal auf der Heimfahrt lesen wollten. Seien Sie solidarisch, lesen Sie nicht.
Gemeinsam für den BlaA,
Hochachtungsvoll
Franky Armee und Mad Crawler
Mittwoch, 25. Januar 2012
Hilfe, Blick am Abend erklärt US-Politik!
Es ist schön, richtig und wichtig, dass sich die beste und beliebteste Abendzeitung der Schweiz beinahe täglich auch relevanten Themen (wie Kollege Armee zu sagen pflegt: "Relevanz, Relevanz, Relevanz!") widmet. Heute (Mi., 25.1.2012) etwa gibt es auf S. 2 einen 2-spaltigen Kommentar über Mitt Romney, einen der republikanischen Bewerber auf die Wahl zum US-Präsidenten. Der Artikel heisst: "Steueroptimierer Romney verstehen."
Um dieses Thema gut kommentieren zu können, ist es hilfreich, die USA und ihr politisches System zu kennen. Ausserdem ist es nützlich, über die neusten Entwicklungen des republikanischen Wahlkampfes informiert zu sein.
Der BlaA schreibt über Mitt Romneys "Steueraffäre" (die Tatsache, dass Multimillionär Romney einen substantiell tieferen Steuersatz als ein US-Mittelständler hat): "Der Republikaner Romney gehört zu den 0,006 Prozent Superreichen im Land, zahlt aber weniger Steuern als der Durchschnittsamerikaner."
An dieser Aussage sind zwei Dinge problematisch. Erstens gibt es mehr als 0.006 Prozent Superreiche in Amerika (auf 311 Millionen Einwohner wären das gerade mal 18'660 Superreiche). Die Zahl 0.006% trifft ungefähr zu, wenn Romney im Jahr 2009 über 10 Millionen Dollar Einkommen versteuert hätte (siehe hier). Eine seltsame Definition von "superreich" (was ist mit Millionären und Milliardären, die weniger als 10 Millionen Einkommen versteuerten? Sind das keine Superreichen?). Zweitens bezahlt Romney selbstverständlich nicht "weniger Steuern als der Durchschnittsamerikaner". Romney bezahlte in den vergangenen zwei Jahren rund 6,2 Millionen Dollar - der Durchschnittsamerikaner könnte so viel im Leben nie bezahlen. Gemeint hat der Autor wohl, dass Romney nur 13-15% Steuern bezahlen musste, während es beim US-Mittelstand gerne 25% und mehr waren.
Aber genug gerechnet. Wir wollen ja "Steueroptimierer Romney verstehen". Auch da hilft der Kommentator gerne. Die Frage, warum die "Steueraffäre gerade jetzt ans Licht" kam, beantwortet der Blick am Abend mit den Worten: "Weil es Romney gerade so gut lief. Seine Mitbewerber Gingrich, Santorum und Paul hatte er zuletzt abgehängt. Da hilft nur der ganz grosse Hammer."
Tatsache ist: Den "Hammer" hat Romney selbst ausgepackt, er kam nicht einfach so "ans Licht". Zwar hatten Romneys Konkurrenten schon länger darauf gedrängt, dass er sein Vermögen und seine Steuern offenlegte - Romney hat aber den Zeitpunkt dieser Veröffentlichung selbst gewählt (man könnte zum Beispiel darüber spekulieren, ob Romney den Steuer-Hammer deshalb jetzt auspackte, damit dieser bei den nächsten Primaries in Florida bereits wieder etwas vergessen sein wird).
Eins ist sicher: Romney tat es sicher nicht jetzt, weil es ihm "gerade so gut lief" - in Wirklichkeit hatte nicht Romney Gingrich, sondern Gingrich Romney "zuletzt abgehängt". Oder hat BlaA verdrängt, dass Romney am Samstag, 21.1.2012 mit 28% der Stimmen in South Carolina gegen Newt Gingrich (satte 40% der Stimmen) verlor?
Um dieses Thema gut kommentieren zu können, ist es hilfreich, die USA und ihr politisches System zu kennen. Ausserdem ist es nützlich, über die neusten Entwicklungen des republikanischen Wahlkampfes informiert zu sein.
Der BlaA schreibt über Mitt Romneys "Steueraffäre" (die Tatsache, dass Multimillionär Romney einen substantiell tieferen Steuersatz als ein US-Mittelständler hat): "Der Republikaner Romney gehört zu den 0,006 Prozent Superreichen im Land, zahlt aber weniger Steuern als der Durchschnittsamerikaner."
An dieser Aussage sind zwei Dinge problematisch. Erstens gibt es mehr als 0.006 Prozent Superreiche in Amerika (auf 311 Millionen Einwohner wären das gerade mal 18'660 Superreiche). Die Zahl 0.006% trifft ungefähr zu, wenn Romney im Jahr 2009 über 10 Millionen Dollar Einkommen versteuert hätte (siehe hier). Eine seltsame Definition von "superreich" (was ist mit Millionären und Milliardären, die weniger als 10 Millionen Einkommen versteuerten? Sind das keine Superreichen?). Zweitens bezahlt Romney selbstverständlich nicht "weniger Steuern als der Durchschnittsamerikaner". Romney bezahlte in den vergangenen zwei Jahren rund 6,2 Millionen Dollar - der Durchschnittsamerikaner könnte so viel im Leben nie bezahlen. Gemeint hat der Autor wohl, dass Romney nur 13-15% Steuern bezahlen musste, während es beim US-Mittelstand gerne 25% und mehr waren.
Aber genug gerechnet. Wir wollen ja "Steueroptimierer Romney verstehen". Auch da hilft der Kommentator gerne. Die Frage, warum die "Steueraffäre gerade jetzt ans Licht" kam, beantwortet der Blick am Abend mit den Worten: "Weil es Romney gerade so gut lief. Seine Mitbewerber Gingrich, Santorum und Paul hatte er zuletzt abgehängt. Da hilft nur der ganz grosse Hammer."
Tatsache ist: Den "Hammer" hat Romney selbst ausgepackt, er kam nicht einfach so "ans Licht". Zwar hatten Romneys Konkurrenten schon länger darauf gedrängt, dass er sein Vermögen und seine Steuern offenlegte - Romney hat aber den Zeitpunkt dieser Veröffentlichung selbst gewählt (man könnte zum Beispiel darüber spekulieren, ob Romney den Steuer-Hammer deshalb jetzt auspackte, damit dieser bei den nächsten Primaries in Florida bereits wieder etwas vergessen sein wird).
Eins ist sicher: Romney tat es sicher nicht jetzt, weil es ihm "gerade so gut lief" - in Wirklichkeit hatte nicht Romney Gingrich, sondern Gingrich Romney "zuletzt abgehängt". Oder hat BlaA verdrängt, dass Romney am Samstag, 21.1.2012 mit 28% der Stimmen in South Carolina gegen Newt Gingrich (satte 40% der Stimmen) verlor?
Dienstag, 24. Januar 2012
Was soll das "weltschönste Füdli" dürfen?
Michelle Hunziker wird heute (24. Januar 2012) 35 Jahre alt. Und mit ihr natürlich auch Michelles Allerwertester. Blick am Abend kommt das gerade recht: Oben auf der Front zeigt man gerne eine leicht bekleidete Frau. Und gerne auch Frauen mit schönem, nun, Füdli. BlaA mit seinem pars pro toto:
Etwas enttäuscht war ich schon. Es geht um das "weltschönste Füdli" - gezeigt wird bloss die Vorderseite der Jubilarin. Immerhin wird Michelles Hinterteil im hinteren Teil des BlaA gewürdigt - mit einem Bild auf S. 16-17.
Allerdings dreht sich der Text dann leider gar nicht um die Hauptsache. Das Füdli wird mit keinem Wort erwähnt. Titel: "Der schönste Geburtstag". Text: 20 Zeilen. Rechts sehen Sie zehn davon. Der BlaA-Wunsch an die Trägerin des weltschönsten Füdli: "...dass alles so bleibt, wie es ist" (Michelle und ihr Füdli sind ja beide "super verliebt".
Das ist seltsam. Denn einen Monat zuvor (21. Dezember 2011) wünschte BlaA den beiden noch etwas ganz anderes!
Wiederum auf der Front stellte die Schweizer Abendzeitung enttäuscht fest: "Michelle liebt schon wieder Italo: Wie wärs mal mit einem soliden Schweizer?" (Wir lernen: Italiener sind nicht solide).
Der Lead zum dazugehörigen Text lautet: "Michelle Hunziker ist frisch verliebt. Wie immer in einen Italiener. Das klappte noch nie."
Dass die Nationalität von Michelles Liebhabern das Liebesglück verunmöglicht, daran hätte ich nun nicht gedacht. Zum Glück gibt es den BlaA. Eigentlich logisch: Ein "solider Schweizer" muss her, was sonst! Das weltschönste Füdli in italienischer Hand - ein klarer Fall von berechtigtem Füdlineid. Weniger schön ist aus journalistischer Sicht aber der Rückzieher der BlaA-Redaktion zum Geburtstag. Wie viel stärker wäre doch gewesen, weiter darauf zu pochen, dass Michelles Hintern schon bald in solide Schweizer Obhut kommt! Wo er dann auch bleiben würde. Ganz bestimmt. Und ganz nach dem Motto: Ihr Arsch gehört uns.
Etwas enttäuscht war ich schon. Es geht um das "weltschönste Füdli" - gezeigt wird bloss die Vorderseite der Jubilarin. Immerhin wird Michelles Hinterteil im hinteren Teil des BlaA gewürdigt - mit einem Bild auf S. 16-17.
Allerdings dreht sich der Text dann leider gar nicht um die Hauptsache. Das Füdli wird mit keinem Wort erwähnt. Titel: "Der schönste Geburtstag". Text: 20 Zeilen. Rechts sehen Sie zehn davon. Der BlaA-Wunsch an die Trägerin des weltschönsten Füdli: "...dass alles so bleibt, wie es ist" (Michelle und ihr Füdli sind ja beide "super verliebt".
Das ist seltsam. Denn einen Monat zuvor (21. Dezember 2011) wünschte BlaA den beiden noch etwas ganz anderes!
Wiederum auf der Front stellte die Schweizer Abendzeitung enttäuscht fest: "Michelle liebt schon wieder Italo: Wie wärs mal mit einem soliden Schweizer?" (Wir lernen: Italiener sind nicht solide).
Der Lead zum dazugehörigen Text lautet: "Michelle Hunziker ist frisch verliebt. Wie immer in einen Italiener. Das klappte noch nie."
Dass die Nationalität von Michelles Liebhabern das Liebesglück verunmöglicht, daran hätte ich nun nicht gedacht. Zum Glück gibt es den BlaA. Eigentlich logisch: Ein "solider Schweizer" muss her, was sonst! Das weltschönste Füdli in italienischer Hand - ein klarer Fall von berechtigtem Füdlineid. Weniger schön ist aus journalistischer Sicht aber der Rückzieher der BlaA-Redaktion zum Geburtstag. Wie viel stärker wäre doch gewesen, weiter darauf zu pochen, dass Michelles Hintern schon bald in solide Schweizer Obhut kommt! Wo er dann auch bleiben würde. Ganz bestimmt. Und ganz nach dem Motto: Ihr Arsch gehört uns.
Freitag, 20. Januar 2012
Gute Neuigkeiten zum Wochenende
Ich bin keine Frau. Es ist darum schwierig zu beurteilen, ob es sich bei den heutigen (Freitag, 20. Januar 2012) "Good News!" auf der letzten Seite des Blick am Abend wirklich um gute oder eher weniger gute Neuigkeiten handelt. Da steht nämlich, dass Forscher (wieder einmal - in einem Jahr wird eine andere Forschergruppe erneut das Gegenteil behaupten) herausgefunden haben wollen: "Den G-Punkt gibts nicht".
Mein erster Gedanke war aber: Eigentlich schade. So einen G-Punkt hätte doch jeder gern (oder sehe ich das falsch? Sie können mir Ihre Gedanken gerne als Kommentar hinterlassen, hochverehrte LeserInnen). Ich jedenfalls hätte eigentlich ganz gerne einen.
Wie auch immer: Wir Männer waren während der letzten 60 Jahre noch so gerne bei der Suche nach dem G-Punkt behilflich. Und ich hoffe, dass wir das noch weiterhin sein dürfen. Da zumindest dürfte mir kaum einer widersprechen.
Mittwoch, 18. Januar 2012
Zwischen leicht und doppelt so schwer
Heute (Mittwoch, 18.1.2012) erfreuten wir uns ob der im November 2011 frisch geschlüpften Skorpionkrustenechse aus dem Zoo Zürich. (Kollege Franky Armee bekommt immer diesen verzückten Gesichtsausdruck, wenn irgendwas mit Tieren zu tun hat). Zu bewundern ist das Echslein auf der entsprechenden Regionalseite (S. 12). Die Antwort auf die Frage, wie schwer es denn bei seiner Geburt war, liefert Blick am Abend gleich im ersten Satz: Das Echsenbaby wog "gerade mal zwischen 20 und 42 Gramm". (Der Meldung des Zoos ist zu entnehmen, dass Jungtiere dieser Echsenart normalerweise "zwischen 20 und 42 Gramm" wiegen - über das exakte Geburtsgewicht der Zürcher Echse schweigt sich die Meldung hingegen aus).
Wir glauben deshalb gerne, dass die Schätzung (zwischen 20 und 42 Gramm) auf das neue Jungtier zutrifft. Diese eher lockere Art im Umgang mit Fragen des Gewichts müsste unserer Ansicht nach Schule machen. Wir haben soeben beschlossen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Auf die Frage der Lebensfreundin oder Ehefrau, ob man etwa zugenommen habe, antworten wir von nun an mit den Worten: "Nein, ich wiege immer noch zwischen 90 und 180 Kilogramm".
Labels:
Gesundheit,
Tiere
Dienstag, 17. Januar 2012
Falsche Frau mit Drachen-Tätowierung
Hollywoods Version von "The Girl With The Dragon Tattoo" ist zwar etwas spannender als die schwedische Originalverfilmung des Welt-Bestsellers - sie hat aber einen störenden Makel. Er heisst Rooney Mara. Die Amerikanerin spielt die Hauptrolle der Lisbeth Salander zwar passabel, kommt aber leider bei weitem nicht an das Original Noomi Rapace heran. Rapace spielt Salander derart eindrücklich, dass es sich allein ihretwegen lohnt, "Verblendung" auf schwedisch zu schauen.
Heute Dienstag, 17. Januar 2012, spekuliert die Kultur-Abteilung des Blick am Abend darüber, ob die Rolle Rooney Mara "auffrisst". Die Antwort gibt sie im letzten Abschnitt auch gleich: Nein, keine Sorge, alles ok, nur eine Rolle.
Da sind wir aber froh, dass "hartes Training, Piercing und Punkstyling" die Schauspielerin nicht aufgefressen haben. Eigentlich erstaunlich. Noch erstaunlicher ist, dass die im BlaA abgebildete Lisbeth Salander (siehe Bild rechts) gar nicht Rooney Mara "nach ihrer Verwandlung" ist. Sondern eben die Schwedin Noomi Rapace.
Zum Vergleich: das hier links ist Rooney Mara im neuen Film. Die Fotoabteilung des Blick am Abend sollte wohl öfter ins Kino gehen. Zu viel Arbeit kann zu "Verblendung" führen bei der Bildauswahl.
Heute Dienstag, 17. Januar 2012, spekuliert die Kultur-Abteilung des Blick am Abend darüber, ob die Rolle Rooney Mara "auffrisst". Die Antwort gibt sie im letzten Abschnitt auch gleich: Nein, keine Sorge, alles ok, nur eine Rolle.
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| Rooney Mara als Rooney Mara (l.), Noomi Rapace (und nicht Rooney Mara) als Lisbeth Salander (r.) |
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| Rooney Mara als Lisbeth Salander |
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